Die nachhaltigste Energiequelle
Nicht-nachhaltige Energiequellen wie Öl, Gas, Uran oder Kohle decken 86 % unseres Energiebedarfs. Diese natürlichen Ressourcen sind im Laufe von Millionen von Jahren entstanden. Und neue fossile Brennstoffe können nicht einfach über Nacht geschaffen werden.

Der Umstieg auf erneuerbare Energien, wie Wind-, Sonnen- oder Wasserkraft sowie Biomasse, ist notwendig aber längst nicht ausreichend. Im Januar 2007 hat die Internationale Energieagentur veröffentlicht, dass erneuerbare Energien nur ca. 13 % des weltweiten Energiebedarfs decken. Die Welt ist somit zur Eindämmung der Energieverschwendung gezwungen.
Die nachhaltigste und wirtschaftlich sinnvollste Energie ist die, die wir gar nicht erst verbrauchen. Energieeffizienz ist so mittlerweile zur größtverfügbaren „Energiequelle“ geworden. Größer als Öl. Und viel größer als erneuerbare Energien. Da ca. 40 % der Gesamtenergie in Europa und den USA in Gebäuden verbraucht wird, existiert ein gewaltiges Potential unsere Gebäude energieeffizienter zu gestalten. Wenn die europäischen Gebäude im Zuge anstehender Modernisierungen auf heute übliche Energiestandards saniert würden, könnte das zu folgenden Einsparungen führen:
- 3,3 Millionen Barrel Öl täglich
- 270 Milliarden Euro Energiekosten jährlich
- 460 Millionen Tonnen CO2 jährlich (mehr als im Kyoto-Protokoll vorgesehen)
Zudem würden mehr als 500.000 neue Arbeitsplätze entstehen, jedem Land würde die Möglichkeit gegeben, fossile Brennstoffe für wichtigere Anwendungen als das Heizen oder Kühlen zu benutzen und die weltweite Energieversorgung würde nicht in den Händen einzelner Länder verbleiben.
Die Verbrennung von weniger fossilen Brennstoffen hat weitreichende ökologische Vorteile. Energieeinsparungen sind von grundlegender Bedeutung bei der Verringerung der weltweiten CO2-Emissionen und dem Kampf gegen den Klimawandel.
