Rockwool Ökobilanz
Entscheidend im Bereich des nachhaltigen Bauens ist Ökobilanz. Darunter versteht man eine systematische Analyse der Umweltwirkungen von Produkten während ihres gesamten Lebensweges: also Produktion, Nutzungsphase und Entsorgung sowie die damit verbundenen vor- und nachgeschalteten Prozesse, z. B. wie die Herstellung von Roh- und Betriebsstoffen.

Zu den Umweltwirkungen zählt man sämtliche umweltrelevanten Entnahmen aus der Umwelt (z. B. Erze, Rohöl, Erdgas) sowie die Emissionen in die Umwelt (z. B. Abfälle, CO2). Beispielsweise werden die in 2008 produzierten Dämmstoffe des Rockwool Konzerns während ihrer Lebensdauer weltweit mehr als 200 Millionen Tonnen CO2-Emissionen aus Gebäuden und Prozessen einsparen.
Lebensdauerbewertung (Life-Cycle Assessment, LCA)
Rockwool Dämmstoffe sind wichtige Produkte für die Energie- und CO2-Einsparung. Ein typisches Rockwool Dämmstoffprodukt von 250 mm Dicke, in Dänemark hergestellt, in einen Dachboden eingebaut und anschließend 50 Jahre lang genutzt, spart 128 Mal mehr Primärenergie und 162 Mal mehr CO2 ein, als für Herstellung, Transport und Entsorgung erforderlich sind. Die Energiebilanz fällt schon fünf Monate nach dem Einbau positiv aus. Die CO2-Einsparung zahlt sich innerhalb von nur vier Monaten aus.
Recycling schont Ressourcen
Steinwollereste und andere, von ihrer chemischen Zusammensetzung her geeigneten Reststoffe werden zu Recyclingbriketts zusammengepresst, die dann geschmolzen und zu neuer Steinwolle verarbeitet werden. Dies ist wichtig. 
Die Deutsche Rochwool verfügt an allen drei Produktionsstandorten über eine eigene Recyclinganlage für Steinwolle. Das ist zukunftsweisend, da die ehrgeizige Zielvorgabe der neuen EU-Abfallrahmenrichtlinie besagt, dass mindestens 70 % der Bau- und Abbruchabfälle bis zum Jahr 2020 recycelt werden müssen.

