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Recycling schont Ressourcen

Bei Rockwool Produkten und Prozessen werden große und zunehmende Mengen an Recyclingmaterial verwendet. Auf diese Weise schonen wir den Verbrauch neu gewonnener Rohstoffe wie Öl und Gestein und wir brauchen weniger Mülldeponieflächen.

Über 80 % der Steinwollereste aus der Produktion des Konzerns werden recycelt – mit steigender Tendenz. Steinwollereststoffe werden auch in anderen Branchen eingesetzt, zum Beispiel als Rohstoff für die Herstellung von Ziegeln.
Die hohen Temperaturen des Rockwool Produktionsprozesses ermöglichen es, dass bereits heute ca. 400.000 Tonnen Reststoffe von anderen Branchen in wertvolle Rohstoffe umgewandelt werden. Ein Beispiel ist Olivinsand, der zum Sandstrahlen von Behältern oder Beton verwendet wird, sowie einige andere Reststoffe aus der Metallindustrie. Diese Initiativen werden durch das LIFE-Umweltprogramm der EU unterstützt.

Recycling bei der Deutschen Rockwool

Die Deutsche Rockwool verfügt an allen drei Produktionsstandorten über eine eigene Recyclinganlage für Steinwolle. Hier werden Baustellenverschnitte oder ehemals verbaute Steinwolle zermahlen, anschließend zu Briketts gepresst, um dann vollständig zu neuem Dämmstoff recycelt zu werden. Auch die bei der Herstellung anfallenden Reststoffe werden in einem geschlossenen Kreislauf wieder dem Produktionsprozess zugeführt. Die Produktion ist dabei äußerst ergiebig: Aus nur einem Kubikmeter Rohstoff gewinnt man rund einhundert Kubikmeter Steinwolle.