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Nachhaltig bauen und modernisieren mit Rockwool

Vor dem Hintergrund, dass die Neubaukosten eines Gebäudes bei ca. 20 %, die Betriebs- und Recyclingkosten jedoch bei ca. 80 % liegen, ist es nur logisch, die gesamten Lebenszykluskosten eines Gebäudes zu berücksichtigen. Insbesondere bei der Modernisierung und Sanierung rücken die Betriebskosten noch stärker in den Mittelpunkt.

Energiesparen ist beim nachhaltigen Bauen von elementarer Bedeutung, aber beispielsweise auch Klimaschutz, Wohnkomfort und die Entsorgung. Nur wenige Baustoffe können alle diese Kriterien erfüllen. Rockwool Steinwolle gehört dazu. Sie ist langlebig und bietet einen hervorragenden Wärme-, Schall- und Brandschutz, hilft Energieverbrauch und CO2-Emissionen zu senken, ist 100 % recycelfähig und verfügt über eine positive Ökobilanz.

Nachhaltige Ansätze im Neubau

Die günstigste Energie ist natürlich die, die man gar nicht erst verbraucht. Perfekte Gebäudedämmung mit Rockwool Steinwolle trägt viel dazu bei. Verschiedene Ansätze für „Energiesparhäuser“ sehen Gebäude vor, die im Vergleich zum Durchschnittswohngebäude weniger Energie für Heizwärme benötigen. Dazu gehört etwa das 3-Liter-Haus, das nur so viel Heizwärme pro m2 und Jahr verbraucht, wie in drei Litern Heizöl enthalten ist. Ein weiter reichender Ansatz ist das Passivhaus. Hier handelt es sich um ein Gebäude ohne aktives Heiz- und Klimatisierungssystem, das fast 90 % weniger Energie als ein durchschnittliches Gebäude verbraucht. Besonders in diesem Bautyp sieht Rockwool die Zukunft für nachhaltiges Bauen. Noch weniger Energie als das Passivhaus verbraucht das Nullenergiehaus. Seine Herstellung ist allerdings noch deutlich teurer.

Einsparpotenziale im Bestand

Kostenersparnis und Klimaschutz sind die erklärten Hauptziele energetischer Modernisierung. Denn in den bestehenden Wohngebäuden wird im Durchschnitt fast dreimal so viel Energie für Heizung und Warmwasserbereitung verbraucht, wie vom Gesetzgeber für Neubauten vorgeschrieben ist. Hier gibt es enorme Möglichkeiten, die Energieeffizienz zu steigern.

Ein vor 1970 gebautes Wohnhaus verbraucht durchschnittlich jährlich 25 bis 30 Liter Heizöl pro m2 Wohnfläche. Für Neubauten sind aber maximal sechs bis acht Liter Heizöl je m2 zugelassen. Die theoretische Heizölersparnis von bis zu 24 Litern pro m2 dürfte sich in der Praxis auf der Jahresrechnung deutlich bemerkbar machen. Nach Berechnungen von Ecofys könnte jeder Europäer mehr als 500 Euro jährlich sparen, wenn alle Gebäude, die momentan modernisiert werden, auf den Stand der heute aktuell für Neubauten vorgeschriebenen Standards gebracht würden – mit zusätzlicher Dämmung, energieeffizienten Fenstern und anderen modernen Technologien. Geschätzte CO2-Reduktion: 460 Millionen Tonnen pro Jahr!

Zukunftorientiertes Denken rechnet sich

Wer meint, nachhaltiges Bauen verursache zusätzliche Kosten, befindet sich im Irrtum. Das Gegenteil ist der Fall. Gegenüber konventionellen Gebäuden zeichnen sich nachhaltig geplante Gebäude aus durch geringere Lebenszykluskosten und Versicherungsbeiträge, reduzierte Schadens- und Reklamationsrisiken, einen höheren Immobilienwert sowie ein besseres Image. Außerdem haben sie einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Bewohner und das Wohlbefinden.

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