Die ersten Schritte zum gemütlichen Eigenheim

Wie ein Neubau mutet das moderne, in verschiedenen Grautönen gestaltete Wohnhaus mit Bungalow-Charakter der Familie Mannfeld aus Aachen heute an – dass es bis vor kurzem noch eine Baustelle war und schon mehr als 60 Jahre alt ist, würde niemand vermuten. Doch tatsächlich ist genau das der Fall.

Die junge Familie hatte sich auf den ersten Blick in den einstigen Altbau verliebt, vor allem aufgrund seines schönen Grundstückes. Von Anfang an war klar, dass das alte Haus nicht nur renoviert, sondern auch energetisch saniert werden muss. Andernfalls wäre es höchst unwirtschaftlich und nicht finanzierbar gewesen. Die Wärmedämmung spielte hierbei eine entscheidende Rolle.

Das Beispiel von Familie Mannfeld zeigt: Ein altes Haus muss auf dem Weg zum Traumhaus kein Hindernis sein. Im Gegenteil, es kann die perfekte Basis bilden.

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Vorher: Das Haus während der Bauphase

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Nachher: Familie Mannfeld vor ihrem neuen Zuhause

U-Wert, W/(m²·K)
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Vor der Sanierung lag der U-Wert bei 1,67 W/(m²·K).

Heizenergieersparnis (in kWh/a):
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... im Vergleich zu den Werten vor der Sanierung. Das entspricht ca. 2.500 € im Jahr.

CO2-Ausstoß in Tonnen
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Gut für die Umwelt: Deutliche Reduzierung durch die Sanierung

Die energetische Sanierung in Zahlen

Ursprünglich war das Haus eine 1954 erbaute, ehemalige Jagdhütte einer Krefelder Familie, bestehend aus Ziegelmauerwerk und einem einfachen Pultdach. Heute bietet das Zuhause von Familie Mannfeld in Sachen Wohnqualität und in energetischer Hinsicht ganz andere Kerndaten als damals, nämlich:

  • 135 m² Wohnfläche
  • Einen U-Wert von 0,17 W/(m²·K) – das ist der Wärmedurchgangskoeffizient, der anzeigt wieviel Wärme beispielsweise durch die Hauswand entweicht. Je niedriger der U-Wert, desto besser die Wärmedämmeigenschaften eines Hauses. Der U-Wert des Altbaus der Familie Mannfeld lag vor der Sanierung beispielsweise bei 1,67 W/(m²·K).
  • Eine Heizenergieersparnis von 19.000 kWh/a im Vergleich zu früher – das entspricht ca. 2.500 € im Jahr
  • Einen verringerten CO2-Ausstoß von 5 Tonnen
  • Ein wohliges Raumklima in allen Jahreszeiten
  • Beste Schalldämmung

Beeindruckende Werte, oder? Und definitiv ein Plus in Sachen Wohnqualität und nicht zur vergessen: im Portemonnaie. Doch was wurde unternommen, um hier hinzukommen?

Die richtige Dämmung ist in Sachen Energieeffizienz das A und O. Bei Familie Mannfeld kamen insbesondere die 18 cm dicken Coverrock II Steinwolledämmplatten von ROCKWOOL zum Einsatz. Warum und ob sich die Investition letztlich gelohnt hat, erzählt die Familie in einem kleinen Sanierungstagebuch.

Die ersten Schritte zum Traumhaus

Zentral aber ruhig sollte die Lage des Eigenheims sein. Zudem war ein freistehendes Haus und ein Garten gewünscht – und etwas Abstand zur hektischen Betriebsamkeit der Aachener Innenstadt. Ihr späteres Traumhaus fanden die Mannfelds am Rand der Stadt: „Wir haben uns für das Haus aufgrund seines schönen Grundstückes entschieden“, erinnert sich Laura Mannfeld. Das Haus selbst hatte wegen früherer unsachgemäßer Baumaßnahmen einige Mängel aufzuweisen: Feuchtigkeit im Souterrain sowie einen deutlich zu hohen Heizölbedarf für ein Gebäude dieser Größe. Jedoch nichts, was sich nicht durch eine ordentliche Sanierung problemlos beheben ließe – zumindest laut Aussage eines Energieberaters sowie fachkundiger Handwerker, die Familie Mannfeld hinzugezogen hatte. In ihrem Vorhaben ermutigt, fiel schließlich der Entschluss zum Kauf und zur Kernsanierung des Hauses.

Sieg über die Feuchtigkeit

Die Ursache der Feuchtigkeit im Souterrain war schnell gefunden: die erdberührten Wände waren unzureichend geschützt, sodass Feuchtigkeit aus dem Erdreich eindringen konnte. Glücklicherweise ließ sich dieses Problem ohne Schwierigkeiten beheben. Eine Spezialfirma verpresste die betroffenen Wände mit Harz, um zu verhindern, dass sie weiter Feuchtigkeit aufnehmen können. Messungen bestätigten, dass dieser Ansatz erfolgreich war. Doch um ganz sicherzugehen, entschieden sich die Mannfelds die Außenwände im Souterrain zusätzlich von innen mit diffusionsoffenen Kalziumsilikatplatten zu dämmen. Sollten die Wände trotz der Verpressung erneut Feuchtigkeit ziehen, stellen diese ein Abtrocknen der Wände sicher.

Somit war das Feuchtigkeitsproblem gelöst – die Wärmedämmung ist bei dieser Form der Innendämmung allerdings unzureichend. Die Hausherrin erklärt warum: „Da die Außenwände nur aus 24 cm Ziegelmauerwerk bestanden, musste man die Räume im Souterrain intensiv heizen, um sich dort wohl zu fühlen. Sie kühlten sehr schnell aus und wenn man die Schränke vor der Außenwand öffnete, schlug einem kalte Luft entgegen. Für uns war es deshalb keine Frage, dass auch diese Außenwände gedämmt werden mussten, allerdings bitte von außen, damit wir keine Wohnfläche verlieren.“

Gut gedämmt ist halb geheizt

Um die Wärme im Winter drinnen und im Sommer draußen zu halten, galt es nun die Fassadendämmung mittels eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) in Angriff zu nehmen. Hierbei handelt es sich um ein Dämmsystem speziell für Gebäudeaußenwände – und zwar von außen –, das sich aus dem Befestigungsmaterial, einem Dämmstoff, einer Putzträgerschicht (bestehend aus einem Armierungsstoff samt Armierungsgewebe, um das Auftragen und die Haftung des anschließend folgenden Oberputzes zu unterstützen) und abschließend aus einer Oberflächenschicht bzw. dem Oberputz zusammensetzt.

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Der Aufbau eines WDVS mit Steinwolle Dämmplatte

Steinwolle hat sich als Dämmstoff im WDVS bewährt. Sie besteht zu großen Teilen aus einem natürlichen, unbegrenzt vorhandenen Rohstoff – Stein – und wird nachhaltig produziert. Steinwolle ist zudem ausgesprochen langlebig, nichtbrennbar, unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und generell wasserabweisend, dabei aber atmungsaktiv. Und genau das war Familie Mannfeld bei ihrem, für Feuchtigkeitsprobleme prädestinierten Haus nachvollziehbarerweise besonders wichtig. Feuchtigkeit, die im Haus entsteht – beispielsweise im Bad, in der Küche oder auch einfach nur durch Verdunstung auf der Haut – muss entweichen können. Deshalb war klar, dass der im WDVS verwendete Dämmstoff keinesfalls luftdicht sein durfte, damit ein Abtrocknen feuchter Wände nicht blockiert wird.

Laura Mannfeld hatte im Freundeskreis zu diesem Thema nämlich so mache Renovierung mit fatalen Folgen beobachten können: „Da wurden Häuser luftdicht eingepackt und schimmelten dann in allen Ecken, weil niemand zuvor den Zustand des Mauerwerks geprüft hatte und das Lüftungsverhalten nicht stimmte…“

Sicherheit durch Steinwolldämmung

Auf Anraten ihres Stuckateurs entschieden die Hausherren sich für eine Fassadendämmung mit einem vollmineralischen System, dessen Kern die Dämmplatte Coverrock II bildet. Diese Dämmplatte aus Steinwolle ist gleich in mehrfacher Hinsicht bestens als Kernkomponente eines WDVS geeignet: Sie ist wasserabweisend, zugleich aber durch ihre offene Struktur diffusionsoffen, sodass im Haus entstehende Feuchtigkeit nach außen aus dem Mauerwerk entweichen kann.

Außerdem ist sie nichtbrennbar, nicht glimmend und hat einen Schmelzpunkt von über 1000°C, was sie aus brandschutztechnischer Sicht besonders sicher und bestens geeignet für die Fassadendämmung macht.

Ihre isolierenden Eigenschaften – sowohl was Wärme- als auch Schalldämmung angeht – sind sehr gut und sorgen so für ein angenehm temperiertes, ruhiges und sicheres Zuhause, perfekt zum Wohlfühlen und Entspannen.

In neuer Hülle

Lediglich am Gebäudesockel wurde keine Steinwolle verwendet, sondern wasserdichte EPS-Dämmplatten. Bei starkem Niederschlag hätte am Boden stehendes Wasser aufgrund der offenen Struktur der Steinwolle unter Umständen in die diffusionsoffenen Coverrock II Dämmplatten einziehen und dort kurzzeitig gespeichert werden können. Daher wurde hier zur Sicherheit auf komplett wasserdichte Dämmplatten zurückgegriffen.

Durch die Fassadendämmung wurde die Stärke der Außenwände quasi verdoppelt. Anfängliche Bedenken, dies könne sich negativ auf die nun tiefer liegenden Fenster auswirken, erwiesen sich als unbegründet. Da das Haus über viele große Fenster verfügt, hatte die Tiefe der Fensterlaibungen keinen Einfluss auf den Tageslichteinfall. Stattdessen brachte die neue Wandstärke sogar einen positiven Nebeneffekt: „Wir haben sehr schöne Fensterbretter aus belgischem Blaustein eingebaut, auf denen sich ganz wunderbar Blumen dekorieren lassen.“, erzählt Laura Mannfeld lächelnd.

Die Familie nutzte außerdem die Gelegenheit, neue Kabel an der Hausaußenwand verlegen zu lassen, bevor die Fassadendämmung aufgebracht wurde. So konnte nicht nur Strom für Außensteckdosen und -beleuchtung verlegt werden, sondern auch Antennenkabel für Fernsehanschlüsse in mehreren Zimmern.

Hat es sich gelohnt die Fassade mit einem Steinwolle-basierten WDVS zu dämmen?

„Heute wissen wir, dass wir tatsächlich leicht 2.500 Euro im Jahr Heizkosten sparen werden“, erzählt Laura Mannfeld. „Die Wärme im Haus steuern wir im Grunde nur noch über die Fenster. Mit dem Tageslicht und der Sonne kommt Wärme ins Haus. Zweimal am Tag wird mit weit geöffneten Fenstern quer gelüftet und ansonsten das angenehme Klima im Haus genossen. Sogar die Souterrainräume ohne Fenster nach Südwesten sind heute angenehm temperierte Schlafräume und das Obergeschoss mit seinen großen Fenstern wohlig warm.“

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Die glücklichen Bauherren

Familie Mannfeld ist zufrieden. Sie haben die Entscheidung für die Kernsanierung ihres Traumhauses nicht bereut. Mit der Coverrock II Dämmplatte von ROCKWOOL haben sie eine hochwertige Wärme- und Schalldämmung für Ihre Fassade gefunden, die ihnen zugleich höchste Sicherheit in Sachen Brandschutz gewährleistet und die Befürchtungen bezüglich erneuter Feuchtigkeitsprobleme nimmt. So steht perfektem Wohnkomfort und einer glücklichen Zukunft im neuen Heim nichts mehr im Wege!

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DämmCheck – Außenwände dämmen: Mehr Gemütlichkeit, weniger Energieverbrauch

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