PV-Anlage: Die passende Dämmung fürs Flachdach

Die Installation einer Solaranlage auf dem Flachdach stellt erhöhte Anforderungen an die Belastbarkeit der Dämmung.

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PV-Anlagen auf Flachdächern – was ist zu beachten?

Werden Flachdächer für die Energiegewinnung durch Photovoltaik-Anlagen oder Solarthermie genutzt, sind bei der Planung und Ausführung erhöhte Anforderungen an die Dachabdichtung, die Dämmung und die Tragschale zu beachten. Die Flachdachrichtlinie fordert bei Flachdächern mit PV-Anlagen für Mineralwolle-Dämmung eine Druckbelastbarkeit von mindestens 70 kPa (kN/m²).

Veränderte Belastung durch PV-Anlagen

Häufig wird durch das Aufstellen einer PV-Anlage das statische System des Flachdachs verändert. Beispielsweise wird Schneelast, die ansonsten flächig unmittelbar auf der Dachabdichtung aufliegt, nun über die PV-Anlage in den Dachaufbau abgeleitet. Die Belastung aus dem Eigengewicht der PV-Anlage und aus der Schneelast wird hierbei über Wannen, linienförmige Schienensysteme oder punktförmige Ständer über die Dämmung in die Tragschale übertragen. Dadurch kann sich die Belastung der Dämmstoffoberfläche von einer geringen flächigen Last hin zu sehr hohen punktuellen Lasten nachteilig verändern.

Um die Gebrauchstauglichkeit des Dachaufbaus unter einer Solaranlage langfristig sicherzustellen, ist die zulässige Belastung von ROCKWOOL Flachdach-Dämmplatten zu berücksichtigen. Hierbei wird zwischen einer flächigen, linienförmigen oder punktuellen Belastung unterschieden. Details dazu finden Sie in unserer Übersicht.

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