Was zeichnet Steinwolle im WDVS aus?

Als Dämmmaterial im Wärmedämmverbundsystem zeichnet sich ROCKWOOL Steinwolle insbesondere durch ihre hervorragenden Eigenschaften beim Wärme-, Schall- und Brandschutz aus

Brandschutz im WDVS - mit Steinwolle machen Sie keine Kompromisse in Sachen Sicherheit 

Nichtbrennbare ROCKWOOL Steinwolle mit einem Schmelzpunkt > 1000 °C ist als Dämmstoff grundsätzlich uneingeschränkt bei allen Gebäuden einsetzbar und bietet den höchsten Brandschutz. 

Abhängig von Gebäudehöhe/-art werden im deutschen Bauordnungsrecht der Länder Anforderungen an Dämmstoffe und deren Einsatz gestellt. Vereinfacht lässt sich sagen: Je größer die potenzielle Gefahr für die Nutzer, desto höher die Anforderungen an die Dämmstoffe.

Was sagt die Gesetzgebung?

Zum Schutz von Bewohnern und Passanten werden baurechtlich hohe Anforderungen an Fassadenbekleidungen, wie z.B. Wärmedämmverbundsysteme, gestellt. Aus diesem Grund regelt das Deutsche Institut für Bautechnik in Berlin (DIBt) derzeit zum einen die Überwachung einzelner Komponenten eines WDVS, zum anderen wird das Zusammenspiel dieser als Komplettsystem geregelt. Hierfür erlässt das DIBt allgemeine bauaufsichtliche Zulassnugen, welche die Anforderungen an das Wärmedämmverbundsystem und dessen Komponenten festlegen.

Gemäß der Sonderbauverordnung NRW sind bei Hochhäusern (> 22 Meter) nur nichtbrennbare Baustoffe zugelassen. 

Bei "mittelhohen Gebäuden" (> 7 Meter und < 22 Meter) gestattet die Musterbauordnung MBO den Einsatz von schwer entflammbaren Wärmedämmverbundsystemen. Werden hierfür schwer entflammbare Dämmstoffe mit einer Dämmdicke von > 100 mm eingesetzt, sind als Ausführungsvariante Brandriegel bzw. Brandbarrieren in die schwer entflammbare Wärmedämmschicht einzubauen. Der Einsatz von ROCKWOOL Steinwolle (Coverrock BR) als Brandriegel bzw. Brandbarriere würde z.B. ein solch schwer entflammbares Wärmedämmverbundsystem ertüchtigen.

Dübelabzeichnungen vorbeugen

Bei der oberflächenbündigen Verdübelung von Dämmstoffplatten tritt nicht selten ein Problem auf, dass erst nach einiger Zeit sichtbar wird: Dübelabzeichnungen auf der Gebäudehülle. Diese optisch unschönen Spuren stellen keine Beeinträchtigung der Funktionalität des WDVS dar. Dieses Problem kann jedoch durch das Versenken der Dübelteller und deren Abdeckung mit Dämmstoff behoben werden. Ein Beispiel hierfür ist das Zusammenspiel des ejotherm VT 2G und der ROCKWOOL Dämmplatten Coverrock und Coverrock II: Hierbei durchdringt der eigentliche Dübelteller die verdichtete Oberlage und wird in der Dämmplatte versenkt. Der Kragen des Kombitellers wird beim Setzvorgang oberflächenbündig auf die Dämmplatte gesetzt und nutzt damit wieder die Charakteristik der Zweischichtplatte. Das eingesetzte Steinwolle-Rondell deckt den Tellerdübel ab und verhindert den erhöhten Wärmestrom zum Außenputz.